Ensemble Spektrum

 

Sonntag, 20. Januar 2019        19.00 Uhr

Michail Glinka, Alexander Zemlinsky, Marko Tajčević - Komponisten dreier unterschiedlicher Schaffensperioden. Ihre Werke sind jedoch durch die klangliche Leidenschaft östlicher Musik verbunden. Im Kammermusikprogramm «Leidenschaft“ entführt Sie das Ensemble Spektrum in eine Klangwelt voller Feuer, Passion und Überschwang.
Michail Glinka gilt als Vater der klassischen Musik Russlands. Er komponierte die erste in russischer Sprache gesungene klassische Oper («Ein Leben für den Zaren»). In einer Zeit, in welcher der Einfluss westlicher Kompositionsstile in der russischen Kultur immer dominanter wurden, etablierte Glinka eine eigenständige, russisch geprägte Musiksprache.
Alexander Zemlinsky strebte explizit danach, seine Musik bis an die äussersten Grenzen tonaler Harmonik voranzutreiben. Obwohl das Klarinettentrio op. 3 in einer hochromantischen Tonsprache geschrieben ist, welche deutlich den Einfluss von Johannes Brahms auf den jungen Komponisten widerspiegelt, lässt sich darin bereits diese kompositorische Ausrichtung erahnen.
Der kroatische Komponist Marko Tajčević war ein Meister der kleinen musikalischen Formen. Die «7 Balkantänze“, ursprünglich für Klavier solo geschrieben, verbinden spätromantische Harmonik mit südslawischer Folklore und vermitteln den Rausch leidenschaftlicher Volksmusik.
Seit 2004 bereichert das Ensemble Spektrum mit seinen eigenständigen und abwechslungsreichen Programmen das Schweizer Kulturleben. Nebst reinen Kammermusikkonzerten präsentiert das Ensemble auch regelmässig Programme mit einer sich gegenseitig bereichernden Verbindung von Musik und Literatur.

 
Das Ensemble Spektrum im aktuellen Programm:
Marc Bätscher, Klarinette
Ursula Hächler, Cello
Jason Paul Peterson, Klavier

www.ensemble-spektrum.ch

 

 

 

 

Programm

Michail Glinka (1804-1857)
Trio pathétique (ca. 1830)
Allegro moderato
Scherzo. Vivacissimo
Largo
Allegro con spirito

Marko Tajčević (1900-1984)
7 Balkanskih igara - Sieben Balkantänze (1927)
(Bearbeitung für Klarinette, Cello und Klavier von A. Srebotnjak)
Con moto
Rustico
Vivo
Sostenuto e cantabile
Allegro ritmico
Allegretto
Allegro quasi pesante


Alexander Zemlinsky (1871-1942)
Trio op.3 d-moll (1896)
Allegro ma non troppo
Andante
Allegro

Vorschau Jahresübersicht 2018/19

Konzerte St. Stephan Therwil

Die Konzertreihe wurde 1988 mit einem Chorkonzert in der katholischen Kirche St. Stephan ins Leben gerufen. Sie hat sich rasch etabliert und ist heute dank ihrer Vielseitigkeit und des beachtlichen Niveaus der Konzerte zu einem nicht mehr wegzudenkenden kulturellen Angebot in Therwil und im Leimental geworden. Das Konzertprogramm wird von der Konzertkommission St. Stephan Therwil gestaltet, organisiert und begleitet.

Die Palette der Darbietungen ist sehr vielfältig. Durch den guten Besuch der Konzerte an den Sonntagabenden fühlt sich die Konzertkommission immer wieder darin bestätigt, auch jungen Künstlerinnen und Künstlern ein Podium für ihre Darbietungen zu ermöglichen. Zudem werden den musikalisch aktiven Gruppierungen von Therwil wie dem Kirchenchor, dem Frauen- und Männerchor, den Formationen der Musikschule und der Musikgesellschaft Concordia Auftrittsmöglichkeiten geboten.

Die am Ausgang erhobene Kollekte stellt die Gage der auftretenden Künstlerinnen und Künstler dar. Diese sind deshalb den Besucherinnen und Besuchern der Konzerte für einen angemessenen Beitrag an die Kollekte dankbar. Dank der Grosszügigkeit der katholischen Kirchgemeinde und der Unterstützung durch die Raiffeisenbank können die für die Organisation der Konzerte notwendigen Aufwendungen gedeckt werden.

Die Konzertprogramme liegen in den Kirchen auf, ebenso bei den Gemeindeverwaltungen von Therwil, Biel-Benken, Oberwil, Bottmingen, bei den Raiffeisenbanken in Therwil und Ettingen, dem Lebensmittelgeschäft Volg und der Papeterie Schwarz in Therwil.

Newsletter

newsletter